SATO unterstützt Firmen aus der Lebensmittelbranche bei der Umsetzung der LMIV

12/11/2014

Tokio, 11. Dezember 2014 – SATO, ein weltweit führendes Unternehmen auf den Gebieten Strichcodedruck, Etikettierung und EPC/RFID-Lösungen, hat Etikettierlösungen für Lebensmittel- und Getränkehersteller und -händler entwickelt, die bei der Umsetzung der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) helfen, sodass die rechtlichen EU-Vorgaben eingehalten werden können. Entsprechend der neuen EU-Verordnung 1169/2011 zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, die zum 13. Dezember 2014 in Kraft tritt, müssen alle Firmen, die Lebensmittel oder Getränke herstellen oder damit handeln, alle Inhaltstoffe, Nährstoffe und eventuelle Allergene klar ausweisen. Bei Nichtbeachtung droht eine strafrechtliche Verfolgung. Obwohl die Umsetzung der Vorgabe landesspezifisch geregelt werden soll, ist es möglich, dass der Gesetzgeber bei Nichtbeachtung der detaillierten Vorgaben empfindliche Strafen bis hin zu unbegrenzten Bußgeldern (z.B. in England1) oder sogar Gefängnis (z.B. bis zu 2 Jahren in Frankreich2) verhängt.

Das Ziel der EU-Verordnung 1169/2011 ist eine Vereinfachung und Standardisierung des europaweiten Lebensmittelrechts, damit Verbraucher einfachen Zugang zu wichtigen Produktinformationen – z.B. Inhaltsstoffe, Nährstoffe und Allergene – haben. Eine zentrale Anforderung der neuen Verordnung liegt darin, dass die Hersteller, Händler oder Verkäufer von Lebensmitteln alle Inhaltsstoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten hervorrufen können, klar kennzeichnen müssen.

„Die neue Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für alle Hersteller und Händler von Lebensmitteln“, erklärt Makoto Hayama, Geschäftsführer bei SATO International Europe. „SATO’s Lösungen zur Lebensmittelsicherheit und -etikettierung werden weltweit eingesetzt und ermöglichen es Kunden, schnell auf geänderte gesetzliche Vorgaben zu reagieren und diese effizient umzusetzen.“

Der TH2 Labeldrucker von SATO wurde zum Beispiel speziell für die Lebensmittelbranche konzipiert und wird von Bäckereien, Feinkostgeschäften, Cateringfirmen und anderen Lebensmitteleinzelhändlern direkt im Ladengeschäft zur bedarfsgerechten Lebensmittelkennzeichnung eingesetzt. Mit dem Standalone-Drucker kann der Anwender über ein großzügiges Tastenfeld eine Vielzahl unterschiedlicher Etiketten mit den in der Datenbank hinterlegten Produktinformationen – hierzu zählen auch die Inhaltsstoffe – beschriften.

Das antimikrobielle Gehäuse, die kleine Aufstellfläche sowie der aufladbare Akku machen den TH2 zur idealen Lösung sowohl für stationäre als auch für mobile Kennzeichnungsprozesse in der Lebensmittelverarbeitung oder im Einzelhandel. Der Drucker versetzt den Anwender in die Lage, Anforderungen zur Lebensmittelhygiene schnell und einfach umzusetzen, zum Beispiel durch die Funktion des automatischen Kalkulierens des Mindesthaltbarkeitsdatums. Der TH2 wird europaweit bereits von zahlreichen Lebensmittelhändlern zur Steigerung der Effizienz und Einhaltung der Lebensmittelbestimmungen eingesetzt.

Neben den Druckern kommen in der Lebensmittelherstellung häufig auch Etikettier- und Softwaresysteme von SATO zum Einsatz, sowohl in kleinen als auch in großen Betrieben. Mithilfe nutzerfreundlicher Windows-basierter Softwareprogramme können Anwender die Anforderungen der EU-Verordnung 1169/2011 schnell und einfach erfüllen, indem sie Etiketten erstellen, auf denen automatisch die allergenen Inhaltsstoffe und die dazugehörigen Beschreibungen ausgezeichnet sind.

Weitere Informationen über SATO’s Lösungen finden Sie hier:
www.satoeurope.com/uk/industry-solutions/food-service-distribution/eu-food-labelling-regulations-11692011.aspx.

[1] Food Standard Agency, Food allergen labelling and information requirements under the EU Food Information for Consumers Regulation No. 1169/2011: Technical Guidance, August 2014, S. 34, http://www.food.gov.uk/sites/default/files/food-allergen-labelling-technical-guidance.pdf

2 Assemblée Nationale, Rapport d’information déposé par la commission des affaires européennes(1) sur la qualité et la traçabilité des denrées alimentaires, Februar 2014, S. 16,  http://www.assemblee-nationale.fr/14/pdf/europe/rap-info/i1836.pdf

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